Die Nettoneuverschuldung der deutschen Bundesregierung wird im kommenden Jahr acht Milliarden Euro höher ausfallen als ursprünglich geplant. Das geht aus dem Entwurf für den Haushalt 2026 hervor, den die Abgeordneten am Freitag (14.11.) gebilligt haben. Nach Beratungen im Bundestag über die finalen Details des Finanzplans für das kommende Jahr wurde die neue Kreditaufnahme auf 98 Milliarden Euro festgelegt – nach zuvor vorgesehenen 90 Milliarden Euro, wie aus einem "Bloomberg" vorliegenden Dokument hervorgeht.

Unter Einbeziehung von Sondervermögen für Verteidigung und Infrastruktur, die nicht Teil des Kernhaushalts sind, dürfte die Neuverschuldung im Jahr 2026 auf rund 180 Milliarden Euro steigen, berichtet die Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Berufung auf mit der Planung vertraute Personen. Sie baten um Anonymität, da die offiziellen Zahlen noch nicht veröffentlicht wurden.