Das Leben ist teurer geworden. Die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine sorgen dafür, dass die Lebenshaltungskosten steigen. Während sich die Inflationsrate in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren zwischen null und drei Prozent bewegte, schnellte sie in den vergangenen Wochen auf über fünf Prozent. In den USA liegt sie derzeit oberhalb sieben Prozent.

Inflationsgebundene Einkommensströme kompensieren die Preissteigerung
Wer sein Geld in Immobilien anlegt, ist jedoch gegen die negativen Auswirkungen des Preisanstiegs gewappnet, so das zentrale Ergebnis der Langzeitstudie "Immobilieninvestitionen in unsicheren Zeiten" von Allianz Real Estate. Die Immobilientochter des Versicherungskonzerns hat dafür Datenbestände aus 40 Jahren für Büroimmobilien in New York, London, Paris, Frankfurt und Sydney ausgewertet.

"Selbst bei einer Rekordinflation und hoher Unsicherheit", sagt Megan Walters, Leiterin der Analyse bei Allianz Real Estate, "können Immobilien einen langfristigen Schutz für Anlageportfolios bieten." Mieten seien im selben Maße wie die Inflation gestiegen, wenn Einkommensströme durch Mietindexierung an die Entwicklung der Inflation gebunden sind. (tw)