Die Aufbruch- und Boom-Phase des Crowdinvestings ist vorbei. Einerseits hat sich der neue Investmentzugang am Markt etabliert, andererseits kam es zu ersten Totalausfällen auch bei Immobilien-Crowdinvestings. Der Hype hat sich gelegt, und die Szene ist in der Realität angekommen. Auch die Fintech-Youngster, so zeigt sich, kochen mit Wasser.

Um das Anlegervertrauen zu erhalten, bieten Crowdinvesting-Plattformen zunehmend Sicherungsinstrumente an, die das Risiko der Investoren abmildern sollen. Das ist in den meisten Fällen nicht ganz ohne, denn es handelt sich überwiegend um qualifizierte Nachrangdarlehen. Kommt es bei ihnen zu einer Schieflage, dann müssen sich die Crowdinvestoren in der Reihe der Anspruchsteller ganz hinten anstellen, und bis sie drankommen, ist meist nichts mehr übrig. (tw)


Ob es sich dabei um ernstzunehmende Absicherungsinstrumente handelt oder um Beruhigungspillen aus dem Hause Placebo, ist Gegenstand einer vergleichenden Gegenüberstellung, die Sie in der aktuellen Heftausgabe 2/2022 von FONDS professionell ab Seite 230 finden. Angemeldete Nutzer können den Beitrag auch hier im E-Magazin lesen.