Das Hamburger Fintech Finexity bietet blockchainbasierte Sachwertinvestments an. Ab 500 Euro können Anleger über die Internetplattform Token erwerben, die ihnen einen Auszahlungsanspruch auf Basis einer Schuldverschreibung zusichern. Einstweilen sind Immobilien die dahinterstehenden Investitionsobjekte, Finexity plant jedoch, die Plattform für weitere Alternative Investments wie Kunstwerke oder Old- und Youngtimer zu öffnen. Derzeit sind auf der Plattform rund 6.000 Anleger registriert.

Jetzt können Gewerbetreibende auch ohne 34f-Genehmigung als Tippgeber Vertriebspartner werden. Wie bei anderen Tippgebermodellen darf dabei lediglich die Plattform als solche empfohlen werden, keine konkreten Produkte. Um die Einhaltung der Kriterien sicherzustellen, nicht unter Beratung zu fallen, stellt Finexity entsprechende Werbemittel und Informationen zur Verfügung.

Drei bis fünf Prozent stehen in Aussicht
Für die Vermittlung eines erfolgreichen Leads winken dem Vertriebspartner bis zu fünf Prozent für aktiv zugeführte Erst- und bis zu drei Prozent für passive sich ergebende Folgeinvestments. Finexity sichert Kundenbestandsschutz für fünf Jahre zu.

Als Tippgeber dürfen Vertriebspartner keine Beratung vornehmen, fallen aber auch nicht unter die entsprechenden Dokumentationspflichten. Dass ihre Tätigkeit nicht doch irgendwie als Beratung missverstanden werden könnte, sollten sie sie gleichwohl dokumentieren. (tw)