Der offene Immobilien-Publikumsfonds Fokus Wohnen Deutschland verlängert den laufenden Cash Call. Das zu seinem Start im Juni ausgelobte Volumen war auf 50 Millionen Euro beschränkt worden. Aufgrund der hohen Mittelzuflüsse von derzeit rund 700.000 Euro je Werktag ist dieses Kontingent inzwischen ausgeschöpft. Es wurde vor allem in einen großvolumigen Wohnungsneubau im Berliner Umland investiert.

Angesichts der Deal-Pipeline mit weiteren Projektakquisitionen verlängert der Fonds die aktuelle Einwerbephase – diesmal ohne Volumenbegrenzung. Am Ende des dritten Quartals hatte der Fonds ein Bruttovermögen, also inklusive Fremdkapital, von 640 Millionen Euro. Binnen eines Jahres ist er damit um die Hälfte gewachsen. „Wir planen, das Immobilienportfolio des Fonds perspektivisch auf eine Milliarde Euro auszubauen“, sagt Geschäftsführer Klaus Niewöhner-Pape.

Den Vertrieb eines Fonds phasenweise auszusetzen (Cash-Stopp) hat zum Ziel, die Liquidität im Fonds besser steuern zu können. Verfügt der Fonds über unnötig viel Liquidität und hat keine neuen Investitionsmöglichkeiten, dann kann er die Ausgabe neuer Anteile aussetzen, um die Performance des Fonds nicht zusätzlich zur gesetzlich vorzuhaltenden Liquidität zu verwässern. (tw)