Deka Immobilien, Anbieter einiger Offener Publikums-Immobilienfonds und Spezial-AIFs, meldet fürs Jahr 2020 ein Wachstum ihres Immobilienvermögens um drei auf 42,5 Milliarden Euro. "Unsere Offenen Immobilienfonds waren angesichts der Kursschwankungen im letzten Jahr ein stabilisierender Faktor in den Depots", sagt Matthias Danne, Vorstand der Deka Bank. Deswegen würden viele Privatanleger weiterhin auf Immobilien setzen.

Das Volumen gehandelter Immobilien gibt Deka mit 5,7 Milliarden Euro an, wobei den Löwenanteil von 4,8 Milliarden Objektankäufe ausmachen, der Rest waren Verkäufe. Zwei Drittel der Neuerwerbungen gingen in die Retailfonds, die übrigen in die Vehikel für institutionelle Investoren.

Zwischen 1,5 und 2,5 Prozent Wertzuwachs bei Publikumsfonds
Zwar befinden sich in den Portfolios der Immobilienfonds der Deka auch Hotels und Einzelhandelsimmobilien, die vergangenes Jahr extrem unter den Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona litten. Durch ihre breite Streuung über Nutzungsarten und Standorte würden die Immobilienfonds der Deka jedoch eine "hohe Risikotragfähigkeit" haben, betont Esteban de Lope Fend, Geschäftsführer der Deka Immobilien. Zwischen 1,5 und 2,5 Prozent konnten die Publikumsfonds der Deka für das Jahr 2020 an Wertzuwachs ausweisen. Die Vermietungsquote lag mit 95,7 Prozent im – sehr hohen – Branchendurchschnitt, wie ihn die Ratingagentur Scope zu Mitte des vergangenen Jahres errechnet hat.

Im neuen Jahr setzt sich der Vertriebserfolg der Deka Immobilien ungebremst fort. Allein im Januar zeichneten Privatanleger Anteile an Immobilienfonds für rund 600 Millionen Euro, das sind 20 Millionen pro Tag. Allerdings waren knapp zwei Drittel davon wiederangelegte Ausschüttungen. (tw)