Der Verwalter der vier insolventen P&R-Gesellschaften, über die rund 54.000 Anleger in Container investiert hatten, ließ in den vergangenen Wochen darüber abstimmen, wie auszahlungsfähige Erlöse aus dem Containerportfolio verteilt werden sollen. Rechtsanwalt Michael Jaffé stieß mit seinem Vorschlag, die Verteilung nicht an der Liquiditätslage der Schuldnergesellschaften, sondern an den anteiligen Ansprüchen der Anleger auszurichten, auf große Zustimmung: Fast 100 Prozent stimmten auf den im schriftlichen Umlaufverfahren durchgeführten Gläubigerversammlungen zu. Die Beteiligung an der Abstimmung war mit über 90 Prozent ebenfalls sehr hoch.

Bislang konnte die Insolvenzverwaltung rund 435 Millionen Euro aus dem Verkauf beziehungsweise der Weiterbewirtschaftung der Container – also derjenigen, die tatsächlich vorhanden sind – erlösen. Im ersten Quartal des kommenden Jahres sollen sie abzüglich vorzunehmender Rückstellungen ausbezahlt werden.

"Mit der jetzt erreichten Zustimmung der Gläubiger haben wir eine Grundlage, auf deren Basis Erlöse an die Gläubiger ausgezahlt werden können", lässt sich Jaffé in einer Pressemitteilung zitieren. "Die weiteren Erfolge aus der andauernden Containerverwertung werden ebenfalls den Gläubigern zugutekommen." (tw)