Private Equity: Ausländische Investoren pushen deutschen M&A-Markt
Die PwC-Analyse der M&A-Aktivitäten zeigt eine Zunahme der Deals und des Transaktionsvolumens. Dafür verantwortlich sind auch Finanzinvestoren aus Europa und Übersee.
Das Jahr 2025 geht mit einem Plus im M&A-Markt in Deutschland zu Ende. Laut der Analyse "Destination Deutschland: M&A-Aktivitäten ausländischer Investoren 2025" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland dürften bis zum Jahresende insgesamt 1.233 Transaktionen mit ausländischen Investoren stattfinden (2024: 1.205). Auffällig ist dabei der Anstieg des Transaktionsvolumens von 101 Milliarden auf 118 Milliarden Euro.
Durchschnittliches Transaktionsvolumen
Das liegt laut PwC vor allem an der Zunahme von Deals mit großen Volumina, wodurch das durchschnittliche Transaktionsvolumen von 214 Millionen auf 324 Millionen Euro pro Deal stieg. 29 Prozent aller M&A-Transaktionen mit ausländischer Beteiligung fanden in der industriellen Fertigung statt. Knapp 28 Prozent waren es im Technologiesektor.
Ausländische Private-Equity-Fonds
Bemerkenswert ist das steigende Engagement ausländischer Private-Equity-Fonds in Deutschland. Sie sind in diesem Jahr laut PwC an 52 Prozent der M&A-Deals beteiligt. Die aktivsten Investoren stammen aus den USA, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und Frankreich. 2021 und 2022 lag der Anteil, den die Private-Equity-Gesellschaften verzeichneten, noch bei rund 40 Prozent. An zwei der größten Firmenübernahmen waren einerseits der US-Finanzinvestor Carlyle (Mehrheitsübernahme von BASF Coatings) und andererseits der britische Finanzinvestor Capvest Partners (Mehrheitsübernahme von Stada Arzneimittel) beteiligt. (ae)















