Offene Immobilienfonds schneiden beim Thema Nachhaltigkeit zwar gut ab, doch die Bemühungen fallen unterschiedlich aus. Das zeigt eine Studie der Ratingagentur Scope, die 28 Fonds untersucht hat. 25 davon sind als Artikel-8-Fonds klassifiziert, berücksichtigen also ökologische und soziale Aspekte bei den Investments. In welchem Ausmaß sie das tun, gibt diese Einordnung aber nicht vor.

Deshalb reicht die Artikel-8-Klassifizierung auch seit dem 2. August 2022 nicht mehr aus, um an Anleger verkauft zu werden, die ein nachhaltiges Investment wünschen. Dafür kommen nur sogenannte Artikel-8-Plus-Fonds, die strengere Voraussetzungen erfüllen, oder Artikel-9-Fonds, die konkrete Nachhaltigkeitsziele verfolgen, infrage. 20 der von Scope untersuchten 28 Fonds (externer Link zur Studie mit Liste der Produkte) qualifizieren sich derzeit als Artikel-8-Plus-Fonds aber auch für nachhaltig orientierte Investoren.

Nachhaltige Gebäude sind gefragter
Künftig könnten Investitionen in energiesparende Gebäude und Sanierungen immer wichtiger werden, prognostizieren die Scope-Analysten. Treiber dafür sind der Klimawandel und die Energiekrise. "Nur Gebäude, deren Nutzerqualität exzellent ist und deren Lage inklusive einer günstigen Anbindung überzeugt, werden künftig gut vermietbar sein", so Scope. (fp)