Die Allianz Deutschland hat auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie sehr robuste Geschäftsergebnisse erzielt: "Wir haben in einem schwierigen Umfeld Stärke und Resilienz bewiesen", sagt Klaus-Peter Röhler, Vorstandsvorsitzender des Versicherers, in einer Pressemitteilung. Insgesamt verminderte sich der Umsatz aber um 5,1 Prozent auf 38,8 (Vorjahr: 40,8) Milliarden Euro. Das operative Ergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr dagegen um 1,2 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.

Ein Grund für den Umsatzrückgang ist der Geschäftsbereich Lebensversicherungen. Die Beitragseinnahmen hier sanken um 9,0 Prozent auf 23,9 (26,2) Milliarden Euro ab. Ein Grund dafür sei der erwartete Rückgang im Einmalbeitragsgeschäft gewesen. "Das Geschäft gegen laufenden Beitrag entwickelte sich sowohl in der Altersvorsorge als auch in der Absicherung biometrischer Risiken weiter positiv", schreibt Deutschlands größter Versicherer.

Runter mit den Garantien
Die Gesellschaft kündigt ferner an, ihre Angebote weiter an die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Mit anderen Worten: Die Allianz Leben weg von einer vollständigen Kapitalgarantie. "Im breiten Angebot der privaten Vorsorge mit kapitalmarktnahen Konzepten bildet ein Garantieniveau von 80 Prozent den Ausgangspunkt für eine moderne Zukunfts- und Altersvorsorge. So können Kundinnen und Kunden verschiedene Garantieabstufungen wählen, um die Renditechancen in der Ansparphase zu erhöhen." Ferner wird der Allianz-Konzern auch das Lebensversicherungsgeschäft und den Bereich Asset Management weiter verzahnen. (jb)