Der Versicherungsgigant gibt erste Eckdaten zum Geschäftsverlauf des zweiten Quartals 2017 bekannt. Demnach konnte die Allianz-Gruppe ein deutliches Wachstum erzielen. Nach vorläufigen Zahlen gelang ein operatives Ergebnis von 2,9 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Der Gesamtumsatz stieg um zwei Prozent auf 29,99 Milliarden Euro. 

Nach dem guten Ergebnis peilt der Konzern für das Gesamtjahr nun einen Betriebsgewinn von mehr als elf Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis werde am oberen Ende der Spanne von 10,3 bis 11,3 Milliarden Euro liegen, die Vorstandschef Oliver Bäte für 2017 bisher angepeilt hatte, teilte das Unternehmen mit. Analysten hatten der Allianz zuletzt nur knapp elf Milliarden Euro operativen Gewinn zugetraut.

Verbesserungen in allen Geschäftsbereichen
Die Geschäftsergebnisse hätten sich über alle Segmente hinweg verbessert, erklärte die Allianz. In der Schaden- und Unfallversicherung stieg das operative Ergebnis um 28,0 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, der Gesamtumsatz um 0,6 Prozent auf 11,685 Milliarden Euro. Die Schaden-Kosten-Quote sank auf 93,7 von 96,4 Prozent im Vorjahresquartal. In der Lebens- und Krankenversicherung erhöhte sich das operative Ergebnis um zwölf Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Im Bereich Asset Management stieg es um 16,8 Prozent auf 584 Millionen Euro. Details werden am 4. August vorgelegt. (fp)