Betriebliche Vorsorge: Die Favoriten der Genossenschaftsmakler
Die Vema-Maklergenossenschaft fragte Partnermakler kürzlich nach den Favoriten bei der betrieblichen Vorsorge. Das Ergebnis der Qualitätsumfrage nennt die besten Anbieter zur betrieblichen Altersversorgung (bAV), betrieblichen Krankenversicherung (bKV) und Gruppen-Unfallversicherung.
Die Vema führt in regelmäßigen Abständen Makler-Befragungen zur Produktqualität in verschiedenen Sparten durch, darunter vor zwei Jahren auch zur betrieblichen Vorsorge. In der aktualisierten Umfrage sollten Partnerbetriebe der Vema dazu wieder die drei meistgenutzten Anbieter in den jeweiligen Sparten nennen.
Zu bewerten galt es die Produktqualität, die Qualität der Antragsbearbeitung und Policierung, Erfahrungen im Schadenfall und die Erreichbarkeit des Versicherers für Makler (einzeln und als Gesamtnote). Die Ergebnisse differieren innerhalb der betrieblichen Vorsorge je nach Versicherer und wurden von den Teilnehmern mit Schulnoten (1 bis 6) bewertet.
Was die Vema-Umfrage zur bAV ergab
In der betrieblichen Altersversorgung (bAV) über Lebensversicherer ist die Allianz wieder eindeutiger Favorit bei den Vema-Maklern (23,52 Prozent der Nennungen). Mit weitem Abstand folgen Alte Leipziger (17,62 Prozent) und Volkswohlbund (8,90 Prozent). Erfolgt waren insgesamt 472 Nennungen von Maklern zu den ihrer Ansicht nach besten bAV-Versicherern.
Beim reinen Blick auf die Qualität der Bedingungswerke (Produktqualität) ergibt sich mitunter eine andere Rangfolge. Hier schneidet die WWK am besten ab (Schulnote 1,43), gefolgt vom Volkswohlbund (1,52), LV 1871 (1,56), Alte Leipziger (1,60) und Swiss Life (1,67). Auch in anderen Teilbereichen war die Allianz nirgends spitze und erhielt als Mittelwert nur die Note 2,07 (2024: 1,91). In der Gesamtwertung aller vier Bereiche schnitt ebenfalls die WWK am besten ab (1,36), gefolgt von Volkswohlbund (1,53) und Swiss Life (1,69). Die schlechtesten Noten unter den Top-Ten-Anbietern bekamen in der Gesamtwertung Continentale (2,13) und Nürnberger (2,15).
Die Vema-Favoriten bei der bKV
In der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) ist unter 224 Teilnehmern nun die Allianz der Favorit (25 Prozent der Nennungen) vor der Halleschen (21,88 Prozent) und der Barmenia-Gothaer (11,16 Prozent). Mit weitem Abstand folgen Süddeutsche (6,70 Prozent) und Hanse-Merkur (6,25 Prozent). Die Top-Drei-Anbieter hatten bereits bei der Vema-Umfrage 2024 vorn gelegen, wobei die Allianz nun die Hallesche als Spitzenreiter ablöste.
Die Top Drei führen jedoch nicht ganz beim reinen Blick auf die Qualität der Bedingungswerke (Produktqualität). Da schneidet die Continentale am besten ab (Note 1,30), gefolgt von Allianz (1,31) und Süddeutsche (1,53). In der Gesamtwertung schnitt die Continentale klar am besten ab (Note 1,30), gefolgt von Allianz (1,60), Hallesche (1,70) und Barmenia-Gothaer (1,75). Die schlechtesten Schulnoten unter den Top-Ten-Anbietern für betriebliche Krankenversicherung bekamen in der Gesamtwertung Nürnberger (2,52) und Axa (2,03).
Die Vema-Favoriten bei der Gruppen-Unfallversicherung
Nur 155 Makler bewerteten auch die Gruppen-Unfallversicherung. Laut einer Studie des HR- und bAV-Lösungsanbieters Lurse bieten 13 Prozent der mittleren und großen Firmen betriebliche Unfallpolicen an, die am weitesten in der Geschäftsführung und im Management verbreitet sind. In der Gunst der Vema-Makler rangieren diese Anbieter am höchsten: Zurich mit 20 Prozent der Nennungen, gefolgt von der Barmenia-Gothaer (14,19 Prozent) und der Haftpflichtkasse (10,97 Prozent).
Insgesamt sind derzeit mehr als 5.100 mittelständische Maklerbetriebe mit rund 35.000 Mitarbeitern Partner der Vema-Maklergenossenschaft. Ihr vertrieblicher Schwerpunkt liegt im Bereich Komposit. Zusammen mit Kfz beträgt der Anteil 74 Prozent des Geschäfts. Die Sparte Leben trägt knapp 16 Prozent zum Umsatz bei, die Kranken-Sparte knapp zehn Prozent und die restlichen Bereiche (Investment, Finanzierung, Bausparen) zusammen knapp ein Prozent. Kürzlich hat sich die Genossenschaft an der BCA beteiligt, nachdem zuvor bereits eine strategische Kooperation mit der BCA erfolgt war. (dpo)















