Der Lebensversicherer Canada Life Assurance Europe stellt sein Fonds-Universum erheblich breiter auf. Unter dem Dach der erst vor gut vier Monaten neu gegründeten Fondsgesellschaft Keyridge Asset Management bündelt der kanadische Mutterkonzern Great-West Lifeco das Asset Management für sein gesamtes Europa-Geschäft. Der neue Player entstand durch eine interne Reorganisation, bei der drei bereits zuvor konzerneigene europäische Asset-Management-Einheiten unter dem neuen Namen Keyridge in einer in London ansässigen Dachstruktur zusammengeführt wurden: Setanta Asset Management, Canada Life Asset Management und Irish Life Investment Managers. 

Keyridge betreut laut Canada Life mit über 300 Investment-Spezialisten mehr als 150 Milliarden Euro an Vermögenswerten für die europäischen Kunden des Versicherers. Der Fokus der Fondsgesellschaft liegt auf Vermögensaufbau für den Ruhestand. Anleger können dafür aus einem künftig deutlich breiteren Angebot von circa 60 aktiv, passiv und vermögensverwaltend gemanagten Fonds auswählen, die größtenteils exklusiv Canada-Life-Kunden im Rahmen des Fondspolicengeschäfts zur Verfügung stehen.

Unterstützung von außen
Über 50 Milliarden Euro entfallen dabei auf das Management einer Reihe von Mischfonds, bei denen Canada Life der für den Fonds verantwortlichen Keyridge Asset Management zum Teil international renommierte externe Fondspartner zur Seite stellt, die einen gewissen Anteil des jeweiligen Portfolios managen. Darunter sind so bekannte Namen wie Fidelity, M&G Investments, Putnam und Flossbach von Storch, die jeweils einen unterschiedlich hohen Teil des Portfoliomanagements verantworten.

"Die Altersvorsorge in Deutschland steht vor enormen Herausforderungen", erklärt dazu Frederick Krummet, Chief Distribution Officer der Canada Life, gegenüber der Redaktion. Es brauche effiziente Werkzeuge, um diese Herausforderungen zu stemmen. "Fonds sind der Motor für eine ertragreiche Altersvorsorge, und eine Versicherung sorgt dabei für eine lebenslange Absicherung und steuerliche Vorteile", so Krummet, der sein Unternehmen für diese Aufgabe künftig noch besser aufgestellt sieht. (hh)