Die Mylife Lebensversicherung hat das vorläufige Geschäftsergebnis für das Jahr 2016 vorgelegt. Demnach stiegen die Beitragseinnahmen im Fokus-Geschäft mit Nettopolicen ohne eingepreiste Provisionen um 45,5 Prozent auf 60,8 Millionen Euro. Diese Steigerung habe dazu geführt, dass der Rückgang bei den gesamten Prämien durch die Aufgabe des Geschäftes mit Restschuldversicherungen nur 12,5 Prozent betragen werde.

Der Versicherer, der zum auf die Finanzbranche spezialisierten Beteiligungsunternehmen Augur Capital gehört, rechnet in Summe mit Bruttoeinnahmen in Höhe von 74,1 Prozent. Das vorläufige Jahresergebnis wird auf Vorjahresniveau von rund 0,5 Millionen Euro geschätzt.

"Das vorläufige Jahresergebnis ist eine deutliche Bestätigung unserer Strategie. Das Geschäftsjahr 2016 ist trotz schwieriger Marktbedingungen im Branchenvergleich sehr positiv verlaufen. Wir konnten unsere Position als führendes Unternehmen im Netto-Marktsegment weiter ausbauen", sagt Michael Dreibrodt, Vorstandsvorsitzender von Mylife.

Niedrige Kosten
Der Versicherer betont des weiteren die im Geschäft mit Nettopolicen erreichte niedrige Verwaltungskostenquote von 1,5 Prozent. Die Stornoquote betrage hier 2,7 Prozent (2015: 2,5 Prozent), während sie auf den Gesamtbestand bezogen weit höher ist (FONDS professionell ONLINE berichtete).

Zudem sei ein Kapitalanlageergebnis mit einer Netto-Verzinsung von 4,4 Prozent erzielt worden. Kunden erhalten damit eine laufende Verzinsung von 2,8 Prozent für 2017. (jb)