Die Deutsche Familienversicherung (DFV) hat ihr erstes Quartal als börsennotiertes Unternehmen abgeschlossen. Der Digitalversicherer, der explizit auch mit Maklern kooperiert, hat nach eigenen Angaben in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 30.049 neue Verträge abgeschlossen. Das ist eine Verdreifachung im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2018, als knapp 10.000 neue Verträge gezeichnet wurden.  

Zudem seien damit bereits mehr als 30 Prozent der für 2019 angepeilten 100.000 Neu-Policen unter Dach und Fach gebracht. Das entsprechende Beitragsvolumen des Bestands stieg um 26,1 Prozent auf 83,8 Millionen Euro. Der Gesamtversicherungsbestand betrug zum 31. März 2019 rund 474.000 Verträge und lag damit um 4,3 Prozent über dem Bestand zum Jahresende 2018. 

Allerdings stand beim operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ein Minus von einer Millionen Euro zubuche. Insgesamt machte die DFV einen Verlust von 219.000 Euro. Als Grund nennt die Gesellschaft "hohe Wachstumsinvestitionen für den weiteren Ausbau des Vertragsbestands, Ausgaben für die zunehmende Digitalisierung und den Auf- und Ausbau neuer Vertriebswege" und rechnet auch für das Gesamtjahr mit einem Fehlbetrag.

Massives Plus bei Krankenzusatzversicherungen
Treiber der Entwicklung beim Neugeschäft seien vor allem Krankenzusatzversicherungen gewesen. Hier sind im ersten Quartal 29.045 neue Verträge hinzugekommen – ein Zuwachs von 231 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die neu abgeschlossenen Sachversicherungsverträge erhöhten sich im Berichtszeitraum um 33 Prozent.

"Wir sind mit einer eindrucksvollen Beschleunigung des Neugeschäftswachstums ins neue Jahr gestartet. Das ist das Ergebnis unserer erfolgreichen Vertriebsaktivitäten und der kontinuierlichen Verbesserung unserer digitalen Plattform. Auch in diesem Jahr werden wir unsere Investitionen in attraktive Produktsparten weiter erhöhen und unseren Wachstumskurs konsequent weiterverfolgen", so Stefan Knoll, Vorstandsvorsitzender und Gründer der DFV. (jb)