Die Oberbank mit Hauptsitz in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz und die Münchener Versicherungsgruppe "Die Bayerische" verlängern ihre Vertriebskooperation. Die Produkte der Bayern werden laut Aussendung in den deutschen Niederlassungen der Oberbank vertrieben.

Aus Sicht der Oberbank ist der Kooperationsvertrag exklusiv. Die Bayerische verfolgt nach Eigenangaben das strategische Ziel, den Vertrieb generell über Banken auszubauen. Die Oberbank gilt als Mittelstands-Spezialistin und ist in den vergangenen Jahren in Deutschland kräftig expandiert. Laut den Angaben unterhalten die Linzer derzeit 42 deutsche Filialen mit 300 Mitarbeitern und mehr als 11.000 Firmenkunden.

Zwei Mittelständler
"Die vergangenen Jahre unserer Kooperation waren äußerst erfolgreich und haben gezeigt, dass die Bayerische und die Oberbank ausgezeichnet zusammenpassen", sagt Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen. Er freue sich über die langfristige Zusammenarbeit mit einem dynamisch wachsenden Unternehmen, das ähnlich wie das eigene Haus mittelständisch strukturiert ist. Die Bayerische sei bereits seit 2016 in die Oberbank investiert. Nun erhöht die Versicherungsgruppe mit Sitz in München ihre Beteiligung auf 1,3 Prozent.

Chef der Deutschland-Niederlassung der Oberbank  ist Robert Dempf. Seitens der Bayerischen betreut Volker Eisele, Leiter Vertriebskooperationen Banken, die Zusammenarbeit mit der Oberbank AG. (eml)