Die Fonds Finanz forciert den Vertrieb von Versicherungen über Genossenschaftsbanken. Die Vorfina, eine Tochter des Maklerpools, hat nach eigenen Angaben wiederum mit der Geno-Insure eine digitale Versicherungsplattform für genossenschaftliche Kreditinstitute gegründet. Das neue Unternehmen, deren Geschäftsführer Peter Lender und Philip Offergeld sind, soll genossenschaftlichen Banken sowie deren Kunden Zugriff zu neutralen Vergleichsportalen bieten. Die Fonds Finanz stellt die komplette Vergleichssoftware zur Verfügung und wickelt alle Prozesse der Bestandsverwaltung im Hintergrund ab.

Konkret werde die Geno-Insure Endkunden von genossenschaftlichen Banken via Smartphone-App oder über die zugehörige Webseite Zugang zu einem umfassenden Portfolio von über 500 Versicherungsanbietern sowie über tausend Tarifoptionen geben. Kunden der V&R Banken sollen so digital und ohne zusätzlichen administrativen Aufwand Vergleichs- und Optimierungsmöglichkeiten zu gewünschten Absicherungen zur Verfügung erhalten. Das Kreditinstitut tritt dabei selbst als Makler auf. "Im Rahmen dieses digitalen Ökosystem, entwickeln sich Berater so zum persönlichen Lotsen ihrer Kunden in allen Bereichen der Versicherungs- und Finanzdienstleistungen und können den individuell bestmöglichen Schutz aufzeigen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Erschließung neuer Kundengruppen
"Viele Kreditinstitute unterliegen einem Ein-Partner-Kooperationsmodell, was eine objektive Kundenberatung bisher erschwert hat", sagt Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz. Die Geno-Insure bündele alle Vorteile der Digitalisierung mit Expertenwissen, persönlicher und individueller Beratung, einem umfangreichen Angebotsportfolio, sowie mehrfach ausgezeichneter Servicequalität. "Genossenschaftlichen Banken bietet sich so ein moderner und zukunftsweisender Weg, bestehende Kunden langfristig zu binden und gleichzeitig neue Zielgruppen zu erreichen. Zugleich werden regionale Genossenschaften wirtschaftlich gestärkt." (jb)