Die Fondsdepot Bank möchte weitere Versicherer für ihr Haftungsdachangebot gewinnen – und entwickelt dafür gemeinsam mit dem Berliner Fintech Elinvar eine Beratungs- und Vermittlungsstrecke für Investmentfonds und Vermögensverwaltungsprodukte. Das teilen die beiden Unternehmen mit.

Aktuell hat die Fondsdepot Bank laut Bafin-Register genau 8634 Vermittler angebunden. Damit ist sie mit Abstand das größte Haftungsdach Deutschlands, wie eine exklusive Analyse von FONDS professionell zeigt.

Allianz, Ergo und Axa sind schon Kunden
Über das Institut wickeln die Vermittler der beiden größten Erstversicherer der Republik ihr Investmentgeschäft ab: Seit Juli 2016 dient das Unternehmen aus dem bayerischen Hof als Haftungsdach der Allianz-Vertreter, ein Jahr später folgten die Ergo-Agenturen. In den kommenden Monaten wird auch die Axa ihr Fondsgeschäft auf die Fondsdepot Bank übertragen.

Doch dabei soll es nicht bleiben: "Weitere Versicherungsgesellschaften sollen für das Haftungsdach gewonnen werden", heißt es in der Pressemitteilung. In dieses Geschäft werde "kräftig investiert".

"Rechtssicher und vertriebsoptimiert"
"Mit Elinvar konnten wir einen strategischen Partner gewinnen, der sich dauerhaft in die Weiterentwicklung unserer Beratungs- und Vermittlungsstrecke für den Verkauf von Investmentanteilen einbringen wird", lässt sich Fondsdepot-Bank-Geschäftsführer Sebastian Henrichs zitieren. "Hier werden sich Kompetenzen ergänzen mit dem Ergebnis, dass unser Haftungsdach zukünftig weit mehr bieten wird als die regulatorische Abwicklung." Zu den Geldgebern von Elinvar zählen unter anderem Goldman Sachs und Talanx (FONDS professionell ONLINE berichtete).

Den Versicherungspartnern werde eine "integrierte Lösung geboten, die einerseits rechtssicher und vertriebsoptimiert Beratungs-/Vermittlungsgeschäft unter dem Haftungsdach ermöglicht und andererseits den jeweiligen Vertriebspartnern die Möglichkeit einer individuellen Anpassung und Differenzierung bietet", heißt es in der Pressemitteilung. (bm)