Die Zahl der Vermittler, die für die Finanzvertriebe der Swiss Life in Deutschland tätig sind, hat sich auf Sicht von fünf Jahren um gut 50 Prozent erhöht. Das geht aus Daten hervor, die die Tochtergesellschaft des Schweizer Versicherers nun veröffentlicht hat. Demnach arbeiten aktuell mehr als 5.000 lizenzierte Finanzberaterinnen und Finanzberater für die Vertriebe Swiss Life Select, Tecis, Horbach, Proventus und Swiss Compare. Im Jahr 2016 hatte diese Zahl dem Unternehmen zufolge noch bei 3.286 gelegen, Ende 2020 dann bei 4.635.

An die Größe des einstigen AWD, den der Schweizer Versicherer Carsten Maschmeyer 2008 abgekauft hatte, reicht die Vertriebseinheit freilich noch nicht heran. Als die Hannoveraner Gesellschaft 2012 in Swiss Life Select umbenannt wurde, erinnerte Maschmeyer noch einmal daran, dass sein Unternehmen zum Zeitpunkt des Verkaufs "6000 hoch qualifizierte Mitarbeiter" hatte.

Doch immerhin wachsen die Swiss-Life-Vertriebe seit einiger Zeit wieder gegen den Trend: Branchenweit sinkt die Zahl der Versicherungsvermittler seit Jahren, die der Finanzanlagenvermittler bleibt etwa konstant, wie aus dem entsprechenden Register der Deutschen Industrie- und Handelskammer hervorgeht.

Durchschnittsalter: 35 Jahre
"Der Bedarf nach persönlicher Finanzberatung ist ungebrochen", lässt sich Matthias Wald, Leiter Vertrieb bei Swiss Life Deutschland, in der Pressemitteilung zitieren. "Gerade in dieser Zeit suchen Kundinnen und Kunden nach Lotsen für Ihre Finanzen und Vorsorge."

Wald zufolge biete der Beruf des Finanzberaters vor allem jungen Menschen "attraktive Perspektiven". Das Durchschnittsalter der Beraterinnen und Berater der Swiss-Life-Gruppe liege bei 35 Jahren. Ein Viertel sei unter 25 Jahren, 42 Prozent zwischen 26 und 35 Jahren alt. "Damit gehören mehr als die Hälfte von ihnen den Generationen Y und Z an", heißt es in der Pressemitteilung. (bm)