Am Trendthema "Nachhaltigkeit" kommt kein Versicherungsmakler mehr vorbei. Nicht nur wegen der Offenlegungsverordnung, die am 10. März 2021 in Kraft trat. Die Berücksichtigung von Kriterien wie Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung (ESG) bei Produkten wird auch für Verbraucher immer entscheidender. Insgesamt zwei Drittel der Deutschen würden grundsätzlich einem Versicherer, der für Nachhaltigkeit steht, den Vorzug geben

Viele Vermittler haben daher reagiert und sich mit dem Thema intensiver auseinandergesetzt: Rund die Hälfte der Makler, die an einer Umfrage der Forschungsgruppe "g/d/p" in Kooperation mit MRTK Marketing Research Team Kieseler unter 200 Vermittlern teilnahm, beschäftigt sich verstärkt mit nachhaltigen Produkten. Die Hälfte setzt sich nicht nur theoretisch mit Nachhaltigkeit auseinander, etwa in Schulungen, sie vertreiben auch schon entsprechende Lebensversicherungen und Kapitalanlagen.

Kunden zahlen mehr für ESG-Produkte
Ferner ergab die Umfrage, dass rund 60 Prozent davon ausgehen, dass ihre eigenen Kunden Interesse an diesem Thema haben. Ein gutes Drittel bescheinigt zudem seinen Kunden eine höhere Preisbereitschaft für nachhaltige Versicherungsprodukte und Investments. Übrigens unabhängig davon, ob ein Makler ESG-affin ist oder nicht. (jb)