Die meisten Autofahrer halten nichts davon, mehr Geld für ihre Kfz-Versicherung zu zahlen, damit diese den CO2-Ausstoß kompensiert. Nur zwölf Prozent der Versicherten wären bereit, Extrageld für den Klimaschutz hinzublättern. 74 Prozent wollen sich dagegen lieber selbst um diese Angelegenheit kümmern. Das zeigt eine Umfrage der Sparkassen Direkt-Versicherung.

Der Versicherer plant einen Umwelttarif, bei dem Kunden zwar mehr Geld zahlen als in vergleichbaren Tarifen, die Mehreinnahmen aber komplett in die CO2-Kompensation fließen. Das kommt nicht bei allen gut an: 14 Prozent der Befragten finden die Idee unsinnig, da man CO2-Ausstoß nicht kompensieren könne. "Unrealistische Maximalforderungen nach kompletter Vermeidung von CO2-Emissionen helfen genauso wenig wie Greenwashing", meint man bei der Sparkassen Direkt-Versicherung. 

Der Preis entscheidet 
Bei der Umfrage konnten die Teilnehmer zwischen verschiedenen Antwortmöglichkeiten wählen. Je höher der Aufschlag, desto geringer die Zustimmung der Befragten: Zehn Prozent stimmten einem Zuschlag von bis zu 50 Euro pro Jahr zu, mit einer Beitragserhöhung von mehr als 50 Euro jährlich wären dagegen nur zwei Prozent einverstanden. (fp)