Ab 2021 soll der vor rund 30 (!!) Jahren eingeführte Solidaritätszuschlag für den größten Teil der Steuerzahler entfallen. Das so zur Verfügung stehende Extrageld wollen viele Deutsche, vor allem jüngere, in die private Altersvorsorge stecken, wie jüngst eine Umfrage ergab. Die Versicherung "die Bayerische" hat passenderweise einen "Soli-Rechner" entwickelt, mit dessen Hilfe Bürger und Finanzberater sehen können, wie viel mehr sie ab Januar in der Tasche haben – und wie viel sie zumindest theoretisch in die private Absicherung stecken können. Zudem rechnet das Tool hoch, wie sich diese zusätzlichen Monatsbeiträge unter bestmmten Renditeannahmen sowie in Abhängigkeit von der Anlagedauer dank des Zinseszinsefekts auf den schlussendlichen Investmenterfolg auswirken.

"Wir empfehlen unseren Kunden, die Soli-Ersparnis in die Ruhestandsplanung zu investieren. Damit profitieren sie im Alter von mehr Kapital, Sicherheit und Freiheit", sagt Martin Gräfer, Vorstand die Bayerische. "Mit unserem Soli-Rechner geben wir Beratern ein wertvolles Tool an die Hand, mit dem sie ihren Kunden mit nur wenigen Klicks die künftige Steuerentlastung und den damit verbundenen Mehrwert für die Rente aufzeigen können."

Nur wenige Eckdaten nötig
Der "Soli-Rechner" der Bayerischen ist unter dieser Internetadresse abrufbar. Für die Berechnung sind nur wenige Eckdaten einzugeben wie das jährliche Bruttogehalt, der Familienstand sowie die Anzahl der Kinderfreibeträge. Bei einer ledigen Person ohne Kinder mit einem beispielhaften Brutto-Jahresgehalt von 60.000 Euro beträgt die Soli-Ersparnis rund 53 Euro monatlich. Damit könnte der Beispielkunde bei einer unterstellten Rendite von 4,5 Prozent per annum und einer Anlgedauer von 30 Jahrenin etwa 40.000 Euro zusätzlich erwirtschaften. 

Zum Hintergrund: Der Solidaritätszuschlag entfällt künftig bis zu einem zu versteuernden Jahres-Bruttoeinkommen von 61.717 Euro (ledig) und 123.434 Euro (verheiratet) und betrifft rund 90 Prozent aller Steuerzahler. Auch 88 Prozent der Gewerbetreibenden profitieren davon, wenn sie ausschließlich Gewerbeeinkünfte erzielen.  (jb/ps)