Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat seine endgültige Zustimmung zur lange geplanten Fusion der beiden Sparkassen-Versicherer Provinzial Rheinland und Provinzial Nordwest gegeben. Die Abgeordneten des LWL-Landschaftsausschusses haben die Rahmenvereinbarung zur Fusion mit einem Grundsatzbeschluss gebilligt, meldet der "Westfalenspiegel".

Der LWL ist mit 40 Prozent an der Provinzial Nordwest beteiligt. Er musste damit offiziell die Fusionsvereinbarung bestätigen, die die Spitzen beider Versicherer vor rund einem Monat ausgehandelt haben. Die anderen Eigner der Versicherer müssen diesen Schritt noch machen. Die Verträge für die neue Aktiengesellschaft mit öffentlichem Zweck sollen aber im Juni unterzeichnet werden, berichtet die Tageszeitung unter Berufung auf den LWL weiter.

"Es war ein langer und gewundener Weg", zitiert der Westfalenspiegel LWL-Direktor Matthias Löb. "Aber wir sind nach gründlicher Prüfung überzeugt, dass sich die Fusion schon innerhalb weniger Jahre rechnet und zusätzliches Ertragspotenzial erschließt. Gemeinsam sind die beiden Provinzial-Versicherungen besser für die Zukunft gerüstet. Das bedeutet auch: Wir sichern gute Arbeitsplätze für Westfalen-Lippe ab und einen in der Region engagierten öffentlichen Versicherer." (jb)