Die Provinzial Nordwest hat ihre Fondspolicen Garantrente Vario weiterentwickelt und ihr ein "dynamisches Garantiekonzept" verpasst. Damit kann das Garantieniveau im Laufe der Zeit auf bis zu 80 Prozent der Beitragssumme angehoben werden. Vorausgesetzt, diese Garantie von 80 Prozent wurde nicht direkt bei Vertragsabschluss gewählt. 

Bei dem Produkt wird wie bisher das eingezahlte Kundengeld in drei unterschiedlichen "Töpfen" oder Anlageformen angelegt und regelmäßig zwischen diesen umgeschichtet: Eine klassische Anlage mit garantierter Verzinsung von 0,2 Prozent (Topf 1), ein Wertsicherungsfonds mit einer monatlichen Garantie von 80 oder 90 Prozent (Topf 2) und eine freie Fondsanlage (Topf 3).

Lock-In
Die mögliche Sicherung neuer Garantieniveaus, in Zehn-Prozent-Schritten, erfolgt mittels eines "Lock-In-Mechanismus". "So stellen wir sicher, dass die Gewinne für den Kunden gesichert werden und gleichzeitig die volle Kapitalmarktpartizipation erhalten bleibt", erklärt Produktmanager Alexander Sperl. Der Vorteil einer späteren Anhebung der Garantie ist klar: Auf diese Weise kann das Kapital anfangs verstärkt in Fonds investiert werden, umso höhere Renditen zu erwirtschaften.  

Zum jeweiligen Jahrestag werde geprüft, ob das aktuelle Garantiekapital der Police, die Zuzahlungen ab 250 Euro erlaubt, erhöht werden kann. Ein einmal erreichter Wert ist ab diesem Zeitpunkt zum Rentenbeginn garantiert und könne nicht mehr sinken. Ferner bietet der Versicherer ein "Einstiegsmanagement": Hierbei erfolgt die Anlage erfolgt zunächst in einem Geldmarktfonds. Erst in einem vom Kunden gewählten Zeitraum wird das Kapital gewünschten Zielfonds überführt. Dadurch solle das Auf und Ab der Börsen genutzt werden.(jb)