Die Zahl der bestehenden Riester-Verträge ist im zweiten Quartal des laufenden Jahres erneut gesunken. Nach der offiziellen Statistik des Bundessministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) existierten Ende Juni insgesamt 16.531.000 staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte – 30.000 weniger als noch im ersten Quartal 2019 und sogar 61.000 weniger als Ende 2018.

Der Rückgang wurde durch die weiter sinkenden Zahlen bei den geförderten Versicherungs- und Banksparprodukten verusracht. Die Fonds- und Wohn-Riester-Produkte legten dagegen weiter zu, allerdings nicht stark genug, um die Abgänge in den anderen Sparten wettzumachen.

Die Zahlen im Detail
Im Detail zählte das BMAS Ende Juni 2019 3.295.000 Fonds-Riester und damit 2.000 mehr als im Vorquartal. Die geförderten Wohnprodukte legten um 8.000 auf 1.818.000 zu. Der Bestand der Versicherungslösungen lag bei 10.779.000, das ist ein ein Minus von 14.000 Verträgen. Die Zahl der geförderten Banksparverträge ging um 26.000 auf 640.000 zurück. (jb)