Nach rund 200 Jahren kündigte die britische Standard Life Anfang des Jahres an, bald sei Schluss mit Versicherungen, man werde den Bestand an Altverträgen in Höhe von circa 166 Milliarden Pfund (185 Mrd. Euro) für rund 3,2 Milliarden Pfund an die in Edinburgh ansässige Phoenix-Gruppe verkaufen. Inzwischen ist der Deal unter Dach und Fach, die mittlerweile als Standard Life Aberdeen firmierende Gesellschaft agiert künftig als selbstständiger Asset Manager, die Phoenix-Gruppe wird das übernommene Versicherungsgeschäft als Standard Life Assurance unter Leitung von deren Vorstandschefin Susan McInnes aber weiterführen, auch im Neugeschäft.

Anlass genug für die Redaktion, das Gespräch mit der Schottin zu suchen, die seit fast zehn Jahren auf der Gehaltsliste der auf das Run-off-Geschäft spezialisierten Phoenix steht. Neben ihrer Rolle als Vorstandschefin von Standard Life Assurance zeichnet McInnes als Director Open Business für das Neugeschäft bei Phoenix verantwortlich. Sie gehört zudem dem Phoenix Executive Committee an.
 
Wir haben die Versicherungsspezialistin für die aktuelle Heftausgabe zum Exklusiv-Interview am Stammsitz von Phoenix in Edinburgh besucht. Im Gespräch ist McInnes sichtlich bemüht zu betonen, dass es durch die Neuaufstellung innerhalb der Gruppe zu keinen nennenswerten Veränderungen kommen wird, weder für Vertriebspartner noch für Kunden. Vielmehr werde die Gesellschaft auch künftig mit den bewährten Produkten, Investments, Prozessen und Systemen weiterarbeiten wie zuvor.


Die wesentlichen Aussagen zur künftigen Ausrichtung von Standard Life Assurance finden Sie in unserer Fotostrecke oben. Angemeldete FONDS professionell KLUB-Mitglieder können das ab Seite 242 in der aktuellen Heftausgabe 4/2018 veröffentlichte Komplettinterview auch hier im E-Magazin nachlesen. (hh)