FONDS professionell Deutschland, Ausgabe 1/2026

Bankgeschäft ist nicht unser Kerngeschäft, das muss man klar sagen. Gleichzeitig ist die Fürst Fugger Privatbank eine tradi- tionsreiche Marke mit zielgruppenspezi- ljVFKHP $QVDW] (V JLEW GHU]HLW NHLQHQ $QODVV ĞEHU HLQHQ 9HUNDXI ]X VSUHFKHQ Wir werden uns das in Ruhe ansehen und SUĞIHQ RE HV VLQQYROOH 9HUVFKUÌQNXQJHQ oder Potenziale gibt. Blick nach vorn: Wo sehen Sie die größten HerausforderungenfürdienächstenJahre? (V JLEW PHKUHUH (EHQHQ )ĞU GLH *UXSSH ist Geopolitik ein zentraler Faktor – der Krieg in der Ukraine ist dramatisch, und wir sind dort mit zwei Gesellschaf- WHQ GLUHNW EHWURȬHQ *OHLFK]HLWLJ KDW GDV DXFK $XVZLUNXQJHQ DXI (XURSD LQVJH - samt, auch makroökonomisch, etwa mit %OLFN DXI (QHUJLHSUHLVH XQG ,QijDWLRQ (LQH ]ZHLWH (EHQH LVW GLH WHFKQRORJLVFKH (QWZLFNOXQJ :LU PĞVVHQ SHUPDQHQW GUDQEOHLEHQ XQG ,QQRYDWLRQ LQ GLH 2UJD - nisation bringen. Und hier ist künstliche ,QWHOOLJHQ] DNWXHOO HLQHV GHU JUĆĕWHQ 7KH - PHQ ł PLW JURĕHP 3RWHQ]LDO IĞU 3UR]HVVH $XWRPDWLVLHUXQJ 2SWLPLHUXQJ XQG QHXH Services. Wieweit ist dieVIGbeimThemaKI? ,Q GHU *UXSSH JLEW HV EHUHLWV VHKU YLHOH Projekte quer durch die Wertschöpfungs- kette, zum Beispiel bei Schadenprozessen, LP 5HFKWVEHUHLFK ł HWZD EHL GHU $QDO\VH JURĕHU 7H[WPHQJHQ ł RGHU EHL GHU +5 GRUW UHLFKW GLH $QZHQGXQJ YRQ 'DWHQSUR - ]HVVHQ ELV KLQ ]X 6FKXOXQJHQ 'DV 6SHNW - rum ist sehr breit. Und das neue Programm „Evolve28“ soll dasbündeln? -D :LU ZROOHQ GLH $NWLYLWÌWHQ JUXSSHQ - weit noch besser koordinieren, struktu- rieren und für alle Gesellschaften nutzbar PDFKHQ ., LVW HLQHV YRQ IĞQI *UXSSHQ - SURJUDPPHQ 'LH DQGHUHQ VLQG 1DFK haltigkeit, Kapitalmanagement, Banken- kooperation und Gesundheit. Wie sehen Ihre konkreten Ziele aus? Wir haben für das Jahr 2028 ambitionierte =LHOH NRPPXQL]LHUW :DFKVWXP DXI 0LOOLDUGHQ (XUR 3UÌPLHQ 8PVDW] (UJHE - nissteigerung auf über 1,5 Milliarden (XUR &RPELQHG 5DWLR XQWHU RSHUDWL - YHU 5R( ĞEHU 3UR]HQW ł XQG GDV DOOHV bei weiterhin sehr solider Solvenz zwi- schen 150 und 200 Prozent. Selbst unter %HUĞFNVLFKWLJXQJ GHU 1ĞUQEHUJHU ,QYHV - tition liegen wir derzeit über 200 Prozent. Die Lebensversicherung hat in den letzten JahrenanBedeutungverloren.WelcheRolle spielt sie in IhrerWachstumsstrategie? ,Q GHU 1LHGULJ]LQVSKDVH ZDU GLH NODVVL - sche Lebensversicherung als Sparform VFKZHUHU ]X DUJXPHQWLHUHQ $EHU PDQ GDUI QLFKW YHUJHVVHQ /HEHQVYHUVLFKHUXQJ ist nicht nur Sparen, sondern stark Risiko- absicherung – biometrische Risiken wie %HUXIVXQIÌKLJNHLW RGHU +LQWHUEOLHEHQHQ - VFKXW] 'LHVH $UJXPHQWDWLRQ LVW XQDE - hängig vom Zinsumfeld. Mit veränder- ten Zinsen ist die Lebensversicherung in Summe wieder besser argumentierbar. $XĕHUGHP VHKHQ ZLU ZLHGHU ,QWHUHVVH DQ Fondspolicen – auch mit nachhaltigen, „grünen“ Fonds, gerade bei jüngeren Ziel- gruppen. Und grundsätzlich bleibt sie rele- vant, weil die Finanzierung der staatlichen 3HQVLRQVV\VWHPH LPPHU VWÌUNHU XQWHU 'UXFN JHUÌW 3ULYDWH 9RUVRUJH EHNRPPW dadurch wieder mehr Bedeutung. Vielen Dank für das Gespräch. GEORG PANKL FP » Wir bleiben auch für eine weitere Expansion sehr gut aufgestellt. « Hartwig Löger, VIG KURZ-V I TA : Hartwig Löger Hartwig Löger begann seine Karriere bei der Allianz Versicherung. Nach Stationen bei der Grawe und bei der Donau Versicherung kamer imJahr 2002 als Geschäfts- führer zur Uniqa. Ab 2005 leitete er den Exklusivvertrieb bei der Uniqa, 2011 wurde er in den Vorstand berufen. Von 2013 bis 2017war Löger Vorstandsvorsitzender der Uniqa Österreich. Ende 2017 holte ihn Bundeskanzler Sebastian Kurz als Finanzminister in sein Kabinett. Seit Januar 2021 ist er Mitglied des VIG-Vorstands, seit Juli 2023 Vor- standschef. Löger absolvierte einen Internationalen Managementlehrgang (IMEA) an der Universität St. Gallen sowie den Universitätslehrgang für Versicherungswirt- schaft an der Wirtschaftsuniversität Wien. FONDS & VERSICHERUNG Hartwig Löger | VIG Vienna Insurance Group 276 fondsprofessionell.de 1/2026 FOTO: © MARLENE FRÖHLICH FÜR FONDS PROFESSIONELL | WWW.MARLENE.AT

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