FONDS professionell Deutschland, Ausgabe 2/2026
Sie setzen stark auf dieVermögensverwal- tungmit einemAll-in-Fee-Modell. Was hal- tenSievonderHonorarberatung? Diese Frage richtet sich an mein Financial- Planning-Herz. Ich habe die Organisation damals mit aufgebaut und gehörte mit zur *UĞQGXQJVULHJH (V JDE GLH JURĕH +RȬ - nung, dass es ein richtig großer Berufs- zweig wird. Vereinzelt ist man damit gut unterwegs, aber nicht in der oberen Liga, das muss man ganz deutlich sagen. Der Rat wird eher bei Kleineren gesucht, aber das ist kaum skalierbar. Die Honorarbera- tung ist vielleicht etwas für den einzelnen Berater mit 20 bis 30 Kunden, die kann er über ein solches Modell gut betreuen. Würden Sie jungen, engagierten Bankern noch raten, denCFPzumachen? ,FK ljQGH GHQ &)3 DOV JUXQGVWÌQGLJH $XV - bildung fantastisch. Wenn Sie mit einer JHZLVVHQ .OLHQWHO DXI $XJHQKĆKH GLVNX tieren wollen, müssen Sie eine allumfas- sende Übersicht besitzen. Ich sage oft: ,FK ELQ GHU JHIÌKUOLFKH 0DQQ PLW PHL - nem Halbwissen. Ich kann überall mit- UHGHQ LFK PXVV QXU GHQ 3XQNW ljQGHQ DQ dem ich die Leute dann an die entspre- chenden Spezialisten weitervermittele. $OV %HUDWHU VROOWHQ 6LH =XVDPPHQKÌQJH und Probleme erkennen können. Der .XQGH VFKÌW]W HV ZHQQ 6LH HLQ DGÌTXDWHU *HVSUÌFKVSDUWQHU VLQG Das bedeutet, Sie brauchen auch ein gutes Netzwerk. Und das haben Sie wahrschein- lichauch. Richtig, das ist ganz entscheidend. Wir reichen vieles im Netzwerk weiter. Wir nehmen auch dafür nichts, denn: Sobald ich etwas weiterreiche, bin ich mit in der +DIWXQJ $EHU ZHQQ PLFK HLQ .XQGH fragt, wo er vielleicht eine vernünftige 3ULYDWH (TXLW\ %HWHLOLJXQJ ljQGHW GDQQ NDQQ LFK LKP HLQH RGHU ]ZHL $GUHVVHQ mit einem guten Track Record nennen. $EHU HQWVFKHLGHQ PXVV HU GDQQ VHOEVW :LU EHVFKUÌQNHQ XQV DXI OLTXLGHV 9HUPĆ - gen, das in der Regel innerhalb von drei $UEHLWVWDJHQ ijĞVVLJ LVW =XGHP OHJHQ ZLU keine eigenen Produkte auf. Das ist unser &UHGR LQ GHU $QODJH 'HVKDOE VFKHLGHQ EHL uns auch Hedgefonds aus. Wir lernten aus der Krise 2008/2009, wie schnell das Geld weg sein kann – und wie lange es dauert, bis es wieder zurück ist. Unsere Klientel ist sehr konservativ und erwartet keine 20 3UR]HQW 5HQGLWH :LU OHJHQ GDV *HOG TXDVL hinter einer Brandschutzmauer an. Sind Sie denn weiter auf Wachstumskurs? Oder haben Sie eine schöne Größe erreicht undsindzufriedendamit? Ganz diplomatisch ausgedrückt: Wir haben in den letzten zwei Jahren eine Maschinerie hingestellt, auf die wir noch HLQH JDQ]H 0HQJH GUDXijDGHQ NĆQQHQ Wenn wir jetzt eine hübsche Braut oder HLQHQ KĞEVFKHQ %UÌXWLJDP GUDXĕHQ ljQ - GHQ GDQQ ZÌUHQ ZLU QLFKW DEJHQHLJW $EHU GLH 3HUVRQHQ PĞVVHQ ]X XQV SDVVHQ XQG XQVHU *HVFKÌIWVYHUVWÌQGQLV WHLOHQ ZielenSiejetztaufEinzelpersonenalsBera- ter ab? Oder denken Sie auch an Übernah- menvonkleinenAssetManagern? *UXQGVÌW]OLFK VWHKHQ ZLU GHP 7KHPD RȬHQ JHJHQĞEHU ¶EHUQDKPHQ VLQG LQ GHU 5HJHO VHKU NRPSOH[ EHUJHQ $OWODVWHQ XQG liegen nicht in unserer Kernkompetenz, DEHU ZHQQ GLH &KHPLH XQG GLH 6\QHUJLHQ stimmen, schauen wir uns den Einzelfall gern an. Viele Berater berichten davon, dass sie bestimmte Produkte verkaufen müssen. WelcheZielvorgabenhaben IhreBerater? %HL XQV JLEW HV NHLQH =LHO XQG 0DUJHQ vorgaben. Die Vorgabe, die die Kunden- berater bei uns haben, ist, dass sie sich JHZLVVHUPDĕHQ VHOEVWVWÌQGLJ WUDJHQ (V gibt bei uns ein unternehmerisches Modell: Wenn unsere Fixkosten verdient sind, wird darüber hinaus der Umsatz mit einem bestimmten Faktor geteilt. Das ist für beide Seiten spannend. » Wir telefonieren auch amWochenende viel mit unseren Kunden und haben kein Call Center. « Volker Rützel, Bankhaus Herzogpark BANK & FONDS Volker Rützel | Bankhaus Herzogpark 374 fondsprofessionell.de 2/2026 FOTO: © SEBASTIAN WIDMANN FÜR FONDS PROFESSIONELL
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