FONDS professionell Deutschland, Ausgabe 3/2026

Konkurrenz ist da, aber sie belebt auch das Geschäft. Und wenn Sie sich unser Geschäftsmodell anschauen, dann ist das imMoment eher konkurrenzlos. Inwiefernkonkurrenzlos? Wir legen beispielsweise keine eigenen Produkte auf, um sie zu vertreiben. Wir bieten lediglich unsere eigene Vermögens- verwaltung im Fondsmantel an, damit man auch mit kleineren Summen inves- tieren kann. Es gibt auch keine Versiche- rung, die an uns beteiligt ist, deren Pro- dukte wir verkaufenmüssen. Zudem steht ein deutscher Unternehmerfamilienver- bund als Eigentümer hinter unserer Bank, das finden Sie auch nicht mehr allzu oft. Das nehmen unsere Kunden als Stärke wahr. Bei anderen Adressen gab es mal einen chinesischen Investor oder einen Geldgeber aus Katar. Zudem ist unsere Kombination aus Wealth Management und Healthcare Banking einzigartig. Die Kunden im Gesundheitswesen betreuen wir allerdings mit einer anderen Marke, sie heißt Opta Data Banking by Bank- haus Bauer. WasgenaubietenSiedort an? Opta Data Banking umfasst das Banking für alle Berufsgruppen im Gesundheits- wesen, egal ob der Kunde Physiothera- peut, Zahnarzt oder Allgemeinmediziner ist oder einen Pflegedienst betreibt. Er bekommt eine Betreuung auf Augen- höhe, denn unsere Berater kennen sich in den Berufsgruppen aus. Dabei geht es auch um Finanzierungen. Wir stellen beispielsweise Kreditlinien für die Exis- tenzgründung oder Unternehmenskäufe zur Verfügung. Wir begleiten dabei auch Unternehmensverkäufe oder unterstützen bei der Nachfolgeregelung. UndwoherkommtdieExpertiseIhrerBera­ ter indiesemBereich? Unsere Betreuer sind ausgebildete Banker, die sich intensiv mit den Berufsgruppen beschäftigt haben. Sie kommen beispiels- weise von der Apobank oder den Health- care-Bereichen der Sparkassen und Volks- banken. In diesem Segment geht es nicht nur um Kredite, sondern oftmals auch um die Altersvorsorge. Das ist ein großes Thema in diesen Berufsgruppen. Zudem bieten wir auch die Vermögensanlage an. Es ist ein Vorteil, all diese Bereiche in einem Haus unter einer Leitung abbilden zu können. So entstehen keine Konkur- renzsituationen. Wobei die Klientel aus dem Gesundheits­ wesenderzeitziemlichlautklagt.Dieöffent­ lichen Kassen sind leer und die Gesund­ heitsunternehmen finanzieren sich über­ wiegend über dieKrankenkassen, die auch klammsind. Einerseits gibt es eine gewisse Konjunk- turabhängigkeit, andererseits hat jedoch der Gesundheitsbereich auch sehr stark zugelegt. Wenn Sie sich die demografische Entwicklung anschauen, sieht man, dass die Bevölkerung zunehmend älter wird. Zudem sind wir insgesamt vermögen- der geworden und geben mehr Geld für unsere Gesundheit aus. Sie sprechen von Beratern, die jüngst von anderen Banken zu Ihnen gestoßen sind. DasspiegeltsichauchinIhrenPersonalkos­ ten wider, die gegenüber dem Vorjahr um rund20Prozent gestiegensind. SuchenSie » 1.300 Kunden je Berater sind nicht unser Ziel. Dann können Sie nur noch selektieren. Wir wollen jedoch individualisieren. « André Weber, Bankhaus Bauer fondsprofessionell.de 3/2026 401 FOTO: © CORNELIS GOLLHARDT FÜR FONDS PROFESSIONELL

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